Mikroregion Horácko

Mikroregion Horácko

Die Mikroregion Horácko erstreckt sich im Vysočina Bezirk zwischen den Städten Třebíč, Náměšť nad Oslavou und Velké Meziříčí, sie vereinigt 33 Gemeinden (Budišov, Čikov, Číměř, Dalešice, Hodov, Hroznatín, Kamenná, Kojatín, Koněšín, Kozlany, Kramolín, Nárameč, Nový Telečkov, Okarec, Oslavička, Pozďatín, Přeckov, Pyšel, Rohy, Rudíkov, Slavičky, Smrk, Stropešín, Studenec, Studnice, Tasov, Třebenice, Třesov, Trnava, Valdíkov, Vladislav, Vlčatín, Zahrádka) mit ca. 10 000 Einwohnern und sie hat eine Fläche von ca. 200 km2.

Dieses Gebiet liegt an der Českomoravská vrchovina (Böhmisch-Mährischen Höhe). Im Norden wird ihr Teil, das Bergland Křížanovská vrchovina, im Osten in das Bergland Bítešská vrchovina und im Westen in das Bergland Brtnická vrchovina geteilt. Im Süden erstreckt sich die Hügellandschaft Jevišovská pahorkatina, deren Ostteil bildet die Hügellandschaft Znojemská pahorkatina und der Westteil den Kessel Jaroměřická kotlina. Der höchste Punkt ist der Gipfel Na Bučných (640 m) bei Hroznatín im Bergland Bítešská vrchovina. Der tiefste Punkt (294 m) ist beim Wasserspiegel des Mohelno Wasserbeckens im Kataster der Ortschaft Kramolín. Das Gebiet der Mikroregion wird durch Bäche entwässert, die in zwei Flüsse münden – im Südwesten in den Fluss Jihlava und im Nordostteil in den Fluss Oslava. In dem Gebiet fehlen Naturseen, es gibt hier jedoch etliche kleine Wasserbecken und vor allem sehr viele Teiche – der größte ist Dubovec nahe der Ortschaft Zahrádka – 31,23 ha. Die größte Wasserfläche in der Mikroregion ist jedoch der Stausee Dalešice – 460 ha. Der längste Wasserlauf in dem Gebiet der Mikroregion ist der Mlýnský Bach - 12,5 km.

Zu den häufigsten Kulturdenkmälern gehören hier als auch woanders in Südmähren die Sakralbauten und religiösen Artefakte. Es gibt hier 9 Kirchen, einige Kapellen, fast in jeder Siedlung eine kleine Kapelle oder Betsäule, zahlreich sind Kreuze. In Budišov, Tasov, Vladislav und in Dalešice kann man auch auf Statuen und Statuengruppen stoßen, stellenweise findet man auch Versöhnungskreuze oder –steine. Weltliche Denkmäler findet man in der Mikroregion auch. In Budišov gibt es ein Museumsschloss, in Tasov, Kozlany, Plešice und Dalešice findet man Burgruinen, in Nárameč und in Pyšel gibt es relativ gut erhaltene Festungen, in einigen Siedlungen gab es weitere Festungen, die jedoch nicht viel sichtbare Spuren hinterlassen haben.

Von den Naturdenkmälern muss man den Wilson-Felsen und das Naturgebilde Kobylinec bei Trnava mit dem Vorkommen der geschützten Osterblume erwähnen. In dem ganzen Gebiet treten malerische kleine Steininseln auf, bei Tasov gibt es überdies auch ein interessantes Felsen-Bach-Tal, bei Kojatín gibt es einen sehr malerischen kleinen Felsensee.

In der Mikroregion dominiert das Wandern und es entwickelt sich die Radtouristik. Den größeren Aufschwung der Moto-Touristik, vor allem der ausländischen, verhindert mittlerweile der Mangel an Unterkunftskapazitäten. Das Wandern ist auf ca. 70 km markierter Wanderwege möglich, um die sich der Klub der tschechischen Touristen kümmert. Der Stausee Dalešice bietet Bademöglichkeiten und das Betreiben von Wassersport – bei Třesov und bei Koněšín. Baden kann man auch in einigen Teichen und dem einzigen Schwimmbad in Kamenná. In der Teichlandschaft hat die Erholung in den Privathütten, die stellenweise sehr zahlreich sind, ihre langjährige Tradition.

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